Einflussfaktoren
Die Sonne
Eine horizontale Fläche empfängt
jährlich 1000 bis 1100 kWh pro Quadratmeter an Sonnenenergie.
Die Ausrichtung:
Betrachtet man
eine geneigte und nach Süden ausgerichtete Fläche, steigt die
nutzbare Energiemenge auf 1150 bis 1250 kWh/m². Deshalb sollten die
meisten Photovoltaikanlagen auf ein geneigtes Süddach installiert
oder bei Freiflächenanlagen entsprechend ausgerichtet werden.
Der Wirkungsgrad bei schlechtem Wetter
Die Intensität der Sonnenstrahlung beeinflusst nicht nur den
Ausgangsstrom, sondern auch den Wirkungsgrad eines Solarmoduls. Je
niedriger die Einstrahlung, z.B. früh morgens oder abends, desto
schlechter der Wirkungsgrad des Moduls. Auch eine normale Wolke lässt die
relative Leistung einer Siliziumanlage bereits auf ca. 70-80% der
Nennleistung sinken. Bereits eine leichte Bewölkung verursacht so
deutliche Ertragsausfälle. Gerade hier zeigt sich der Vorteil der
neuen CTS-Module. Trotz einer Verschlechterung der Lichtverhältnisse
bleibt der Wirkungsgrad in einem gewissen Rahmen nahezu konstant.
Dies sorgt für weitaus geringere Einbußen bei Bewölkung oder in der
Dämmerung, was gleichbedeutend ist mit einem signifikanten
Ertragsgewinn gegenüber herkömmlichen Modulen.
Das Temperaturverhalten
Die Sonnenstrahlung erwärmt die Module auf bis zu 75°C. Während die
Energieerzeugungsleistung kristalliner Siliziummodule bei steigenden
Temperaturen abnimmt, liefern CTS-Module auch während der größten
Hitze eines typischen Sonnentags fast ihre maximale
Ausgangsleistung. Ausgehend von einer Anfangstemperatur von 25°C,
verlieren Siliziummodule je °C ca. 0,5% Ihrer Nennleistung.